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Kia Soul EV im Test bei den Stadtwerken Unna

Interview zwischen Jens Ahrens, Leiter Marketing & Kommunikation (Motor Center Heinen) und Thomas Weigel, Produktenwickler und E-Mobilitätsexperte (Stadtwerke Unna):

Unser Kia Soul EV bei den Stadtwerken Unna
Jens Ahrens: »Welche Reichweite konnten Sie unter den aktuell erschwerten äußeren Bedingungen des Winters im alltäglichen Gebraucht erreichen?« 
 
Thomas Weigel: »Die Reichweite lag regelmäßig bei ca. 120 km, wenn das Fahrzeug ›vollgetankt‹ war. Auch wenn diese Reichweite weit unter der angegebenen Reichweite nach Norm liegt, hat uns das nicht weiter verwundert, da wir das von anderen Fahrzeugen genauso gewohnt sind. Die Erklärung ist einfach: Zum einen ist es die Jahreszeit und die Nutzung der Lenkradheizung, der Sitzheizung, der allgemeinen Heizung. Außerdem das Fahren mit Abblendlicht und häufiger Einsatz der Scheibenwischer bei dem entsprechend schlechten Wetter der vergangenen Woche. Des Weiteren kommt hinzu, dass meine Kollegen und ich keine Berührungsängste mit Elektrofahrzeugen haben und das Fahrzeug daher immer ›zügig‹ bewegt wird. Energieeffizienz bei der Fortbewegung ist während dieser Woche in den Hintergrund getreten, was die Probefahrten mit dem KIA angingen. Dafür macht er übrigens auch einfach zu viel Spaß.« 
 
Jens Ahrens: »Würden Sie den Soul EV aufgrund seiner Reichweite und seines Platzangebots und Komforts für den alltäglichen Einsatz im Kreis Unna empfehlen? Wenn ja, ist das aus Ihrer Sicht eher für Privatkunden oder auch für Unternehmer sinnvoll?« 

Thomas Weigel: »Ja, auf jeden Fall. Wir wissen, dass 90 % aller Fahrten unserer Kollegen täglich (meist weit) unter 100 km Reichweite liegen. Das Platzangebot und der Fahrkomfort hat uns alle positiv überrascht. Der Soul EV wirkt von innen größer, als er von außen auf den ersten Blick erscheint. Die Verarbeitung und Qualität hat uns positiv überrascht. Die Straßenlage ist sehr gut, das subjektive Sicherheitsgefühl ist groß. Natürlich ist der Soul EV nicht als Transportfahrzeug für ›den Handwerk‹ einzusetzen, doch für alle einfachen Fahrten ist er hervorragend zu gebrauchen.«

Jens Ahrens: »Wo Sehen Sie die Stärken und Schwächen des Kia Soul EV im direkten Vergleich zu den anderen bereits von Ihnen getesteten reinen Elektrofahrzeugen?«

Thomas Weigel: »An dem Design des Fahrzeugs gingen hier intern die Meinungen stark auseinander, es gab entsprechende Vorurteile einem koreanischen Fahrzeug gegenüber. Daher war der Eindruck nach einer Probefahrt viel besser, als das Vorurteil vor der Fahrt. Für den täglichen Gebrauch als Werksfahrzeug ist der KIA Soul EV definitiv zu gebrauchen.«

Jens Ahrens: »Welchen Eindruck hat der Kia Soul EV insgesamt auf Sie persönlich gemacht?«

Thomas Weigel: »Die Verarbeitung und die verwendeten Materialien sind für diese Preisklasse sehr gut und überraschten positiv. Das gleiche gilt für die subjektiv gefühlte Straßenlage. Man hat sich sehr sicher gefühlt. Die Beschleunigung, das Ansprechverhalten der Lenkung (welches in dieser Preisklasse überraschenderweise auch noch anzupassen war), die Verarbeitung der Ledersitze, des Kunststoffes im Innenraum – alles nicht zu kritisieren, ganz das Gegenteil! Auch große Menschen haben immer eine richtig gute Sitzposition gefunden und die hintere Sitzreihe bietet relativ Platz. In dieser Klasse darf man dann nicht zu viel von der Kofferraumgröße erwarten. Das liegt in der Natur der Sache. Dafür haben wir die hohe Qualität der Rückfahrkamera oder auch der Freisprechanlage genossen. Wir wissen, dass das auch anders geht.«

Jens Ahrens: »Herzlichen Dank für das Interview und Ihren ausführlichen Test!«

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